sportssupport Athletenschmiede – das Cross Fit Pendant im Kleingruppenformat

Athlete Forge, Athletentraining im sportssupport Panzerhalle, Cross Fit, Salzburg, 20170309, (c)wildbild

Sie nennen es Athletes Forge also Athletenschmiede, dahinter steckt Functional Fitness in Kleingruppen mit 6 Teilnehmern.

Bei sportssupport in der Panzerhalle schmieden die beiden Coaches Phil und Ronny aus ihren „Rohlingen“ Athletenbodies.

Weight Lifting oder Gymnastics werden in getrennten Einheiten unterrichtet. Ich habe zweiteres für mein Probetraining ausgesucht. Phil erklärt zuerst, was uns in dieser Einheit erwartet: Aufwärmen, Techniktraining und Workout.

Die Gruppe besteht aus „Rohlingen“, also Athletes Forge – Anfängern. Phil erklärt im Detail alles: Wie das Rudergerät funktioniert und sogar die Springschnüre. Dazu ein paar Beweglichkeits- und Bauchmuskelübungen. Alles sehr anfängertauglich.

Pull up und Push up stehen beim Techniktraining am Plan.
Damit sind Klimmzüge und Liegestütz gemeint. Wer die Klimmzüge (schulterbreit greifen) beim ersten Probieren nicht schafft, darf ein Gummiband zu Hilfe nehmen.  Liegestütz dürfe man auch mit abknien machen.
Dann die erste Challenge:
+5min Klimmzüge
+5 min Liegestütz
Aber so, dass wir „nur“ 3-5 Klimmzüge pro Minute brauchen und nur 10 Liegestütz. Klingt nach Hausfrauen Training. Phil warnt, dass man das nicht unterschätzen soll. Also plane ich vorsichtshalber nur 3 Klimmzüge.
Und tatsächlich: Beim letzten Klimmzug in der 5. Minute fühlt sich mein Körper wie  Stein an und ich komme nur mit allerletzter Kraft hoch.
💡 Tipp vom Trainer: Bevor man es gar nicht schafft, kann man auch einen „Negativklimmzug“ machen. Also langsam runterlassen. Wichtig ist, dass das Kinn bei angezogenen Armen immer über der Stange ist.
Bei den Liegestützen sieht Phil sofort, dass die mir ziemlich leicht fallen und findet gleich drei andere Varianten, die ich zur Verschärfung einbauen kann – mit dem Ergebnis, dass die letzte Runde tatsächlich ans Limit geht.

Workout in der Athletic Box

Während sich die Arme bereits ausgelastet anfühlen, steht uns das eigentliche Workout erst bevor.
20 min Dauerbelastung, ohne Pause im eigenen Rhythmus.
+5 Burpees (Brust muss den Boden berühren)
+10 Wallballs
+12 Kettlebellswings
Das soll so oft wiederholt werden, bis die Zeit vorbei ist.
Das schwierige ist, den Rhythmus zu finden. Ich starte zu schnell, werde dann zu langsam 😥 und vergesse außerdem mitzuzählen 😈 . Phil korrigiert auch bei jedem, wenn er Haltungsfehler sieht und gibt zusätzliche Tipps.

Wer seine Kraft-Ausdauer steigern will und dran bleibt, stellt bei diesem Training schnell Erfolge fest und bekommt  ein besseres Körpergefühl.  Wenn man auf die richtige Übungsausführung achtet, kann man auch Rückenprobleme ausmerzen. Anstrengend ist es in jedem Fall und Phil fordert mit den verschiedensten Schwierigkeitsgraden jeden individuell und führt uns an die Limits.  Mit Muskelkatergarantie :mrgreen: – zumindest, wenn man die Übungen zum ersten Mal macht.

 

Leave a Reply